Ein Signal des Steuergeräts (DME) stellt die Position des Magnetventils so fest, dass sie das Öl in die hydraulische Startanlage einlässt. Die durch den Öldruck erzeugte Kraft verschiebt den Kolben, in dem eine Ritzelwelle mit zwei Axiallagern eingesetzt ist.

Die Ritzelwelle hat außen und innen eine schräge Vielkeilverzahnung. Die Innenverzahnung und die Kettenradnabe der Nockenwelle, sowie die Außenverzahnung und die Ansaugnockenwelle wirken zusammen. Die schräge Vielkeilverzahnung bewirkt, dass sich die Nockenwelle gegenüber dem Kettenrad dreht, während sich die Ritzelwelle des Kolbens hinein- und herausschiebt. Dies ändert die Steuerzeiten der Nockenwelle (in diesem Fall, des Einlassventils).

 

Bei niedrigen Drehzahlen befindet sich die Nockenwelle in einer Position, die späteres Öffnen der Einlassventile erlaubt. Bei mittleren Drehzahlen (ca. 3000 U/min) dreht das Regelglied die Nockenwelle so, dass sich die Einlassventile früher öffnen. Bei der Überschreitung einer gewissen Drehzahl stellt das Regelglied die Nockenwelle wieder in die Position, die späteres Öffnen der Einlassventile erlaubt.